MIXED STORYTELLING

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Bei „Mixed Storytelling“ wurden zunächst einzelne Geschichten zu selbst ausgesuchtem Thema geschrieben. Hierbei entstand eine Beschreibung einer ICE-Reise, ein Zeitungsartikel über einen Zoo, eine Wanderung bei Starkregen. Auch die Reise in den Tod wurde aufgeschrieben, neben der Reise zum Kohlkopfplaneten. Anschließend ging es darum, alle diese Geschichten zu einer großen zu verknüpfen, was nicht immer ganz einfach war. Man merkt schon, das sehr voneinander differenzierte Texte entstanden sind. Es war zwar spaßig alle Texte zu kombinieren, doch manchmal gab es echt knifflige Probleme.

Nachfolgend ist die endgültige Fassung zu finden:

Ein Kohlkopfgeruch weht durch die staubige Hütte. Hans muss niesen. Er liebt Kohlköpfe sehr. Er hat Kohlkopfseife, würzt seine leckersten Kohlköpfe mit Kohlkopfgewürzen, nutzt Kohlkopfraumerfrischer, ist mit einem Kohlkopf verheiratet. Man könnte glatt sagen, sein Gehirn ist ein Kohlkopf. Eines Tages frühstückt er, um bei Kräften zu bleiben, denn heute will er mit seiner kohlköpfigen Mission beginnen. Er beginnt seine Reise auf das nahelegende Kohlkopffeld. Er wundert sich, dass die Kohlköpfe etwas ausklappen. Er weiß jedoch nicht was, da er seine Brille vergessen hat. Er wusste es nicht. Jetzt weiß er es. Es regnet und stürmt fürchterlich. Es muss sich um Regenschirme gehandelt haben. „Was war das?“, winselt ein ängstlicher Kohlkopf. „Halt die Klappe! Ich habe genug Probleme!“, antwortet Hans. Eigentlich mag er ja Kohlköpfe, aber dieser nervt ihn schon seit längerer Zeit. Er kommt zu dem Stellplatz seines Kohlkopfraumschiffs. Er möchte es auf Grund des Regens schnell aufschließen, aber wo ist sein Kohlkopfschlüssel?! „Tja, wo du den wohl verloren hast?“, kommentiert der nervige Kohlkopf das Geschehen. Es zieht erneut Wind auf, und der Schlüssel fällt aus dem Mantel des Kohlkopfes. Dieser hat ihn vorhin eingesteckt, als Hans ihn beleidigt hat. Das Geräusch das er hörte, war der Schlüssel gewesen. Hans geht erneut zum Stellplatz. Er öffnet das Kohlkopftransportmittel und füllt den Kohlkopfsaft in das Spritgefäß seines Kohlkopfraumschiffes, und tippt auf seinem Kohlkopfnavigationsgerät auf den KOI-Button. Es öffnen sich die eingetragenen „Kohlköpfe of Interest“ und er wählt sein Ziel. Seine Reise zum Kohlkopfplaneten kann beginnen…

Der Kühlschrank öffnet sich, Hans hat Hunger. Er überlegt, was er wohl nun verspeisen möchte. Hans hat eine großartige Idee: einen Kohlkopf! „WARNUNG! FEINDLICHES OBJEKT NÄHERT SICH DEM KOHLKOPFVORRAT! FACH GESCHLOSSEN! AUSPUFF ÜBERPRÜFEN!“, schallt es durch den fliegenden Kohlkopf. „Yippey!“, denkt Hans und freut sich riesig. Im Auspuff riecht es immer so schön nach Kohlkopf. Das mag Hans. Er schiebt den Kohlkopf beiseite, der den kohlkopfförmigen Gang zum Auspuff verschließt. Cool! Ein  echter Kohlkopfmensch! Das hätte Hans sich ja nie träumen lassen! Da wollte er nur mal zum Kohlkopfplaneten Kohlköpfe ernten, und dann begegnet ihm ein Kohlkopfmensch! Keiner weiß, wo die Kohlkopfmenschen leben, müsst ihr wissen. Es haben zwar schon viele Kohlkopfanclubs darüber philosophiert, aber den Durchbruch hat noch keiner geschafft! „Hey“, schreit Hans. „Cool, dass du mich besuchst!“ Der Kohlkopfmensch lacht nur. Plötzlich zuckt er einen Kohlkopf mit Gummi und wirft Hans ab! Der Ball prallt an der Nase von Hans ab. Ab diesem Zeitpunkt hat er eine schiefe Nase. Pech gehabt, Hans! Der Kohlkopfmensch fängt ihn. „Hey! Was soll das!“ „Gibst du mir freiwillig deinen Kohlkopfvorrat oder soll ich weitermachen?“ Hans ist schockiert. Er hält einen wissenschaftlichen Vortrag über gutes Benehmen (das Fach unterrichtet er in der Kohlkopffachhochschule), und bemerkt dabei gar nicht, dass der Kohlkopfmensch über ihn rüber springt, und seinen Vorrat leer räumt. Als er es bemerkt, ist der Kohlkopfmensch schon fertig mit verpacken. Hans nutzt seine Intelligenz, überlegt so schnell, wie ein Turbokohlkopf wächst und hat eine Idee! Er dreht sich um und… Er hat seine Idee vergessen. Es öffnet sich ein Fach in der Decke, das er schon so lange mit Kohlkopfkleber reparieren wollte, und es fällt Müsli hinaus! Müsli? Den muss wohl ein Ingenieur hier drin vergessen haben! Der Müsli fliegt auf Hans zu. Wie ekelhaft! Der Kohlkopfmensch erschreckt sich wegen dem Krach, öffnet seinen Mund und sagt „Heh?“ Durch die fehlende Schwerkraft und einen Kohlkopfwind im Auspuff, fliegt das Müsli kurz vor dem Aufprall in die andere Richtung. Der Kohlkopfmensch verschluckt es und erstickt. „Das ist ein Minidrama. Rest in Pease!“, ruft ein Bananenmonster, das aus der Klappe purzelt.

Hans war klar, dass das Bananenmonster seinen Kohlkopfvorrat gerettet hatte, doch Hans war so enttäuscht von der Böswilligkeit des Kohlkopfmenschen, dass er nie wieder auch nur einen Minikohlkopf riechen wollte.  Er schenkt dem Bananenmonster sein Raumschiff, damit es zum Bananenplaneten fliegen kann und ein schönes Leben dort führen kann und springt durch das Fenster auf die Erde. Auf dem Weg nach unten sieht er noch, wie das Bananenmonster gegen einen Planeten fährt. Das Raumschiff explodiert geräuschvoll und das Bananenmonster stirbt. Schade denkt er sich, dass das ausgerechnet so einem netten Bananenmonster passiert war, doch er konnte nichts dagegen tun. Weiter unten sieht er, wie die Raumschiffreste auf die Erde treffen. Eine Brücke wird dadurch zerstört. Hans hat sehr viel Glück, er kommt beinahe auf einem ICE auf der Erde auf, der anschließend ins Wasser fällt, auf Grund der zerstörten Brücke. Alle Menschen sterben, so auch Frelina, die ihr er aus dem Fenster sah. Sie hatte einen Bananenbauernhof, erinnert sich Hans. Er hatte in der Zeitung davon gelesen, wie alle ihre Bananen verhungerten, da ein vierjähriger Junge ihr ganzes Futter aufaß.

Hans suchte sich also, als er wieder zu Hause war, einen anderen Händler und kaufte jede Menge Bananen, Bananenseife, Bananenraumerfrischer und so weiter…

Epilog: Leere. Eine schwarze Leere. Minuten vergehen. Nach und nach fallen Frelina, das Bananenmonster und der Kohlkopfmensch langsam in die Tiefe. Eine unendliche Tiefe. Ein weißes Licht. Sie fallen hinein und verschwinden. Man hört nur noch ein durchdringendes Schmatzen.

by Ida, Liv, Marilla, Noah, Tobias

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